Sie diskutieren in Ihrer Familie schon länger das Thema Taschengeld? Sie kommen aber zu keinem Konsens, weil entweder der Betrag Ihrem Kind zu niedrig ist oder die Bedingungen Ihnen widerstreben? Wie hoch soll es sein? Wozu soll es dienen? Muss es an irgendwas geknüpft sein? Wenn ja, woran?
Kein Rechtsanspruch auf Taschengeld
Es steht Ihnen selbstverständlich frei, Ihrem Kind Taschengeld zu geben. Auch nach der österreichischen Rechtslage, vgl. https://www.oesterreich.gv.at/de/themen/familie_und_partnerschaft/familie-und-kinderfuersorge/Seite.490534. (Stand 6.6.2026)
Die Fragen sind:
- Wie alt ist Ihr Kind?
- Wie sind Ihre finanziellen Möglichkeiten?
- Wie stehen Sie zum Thema Taschengeld?
- Was möchten Sie, dass Ihr Kind damit lernt?
- Welche Werte sind in Ihrer Familie mit dem Thema Geld verbunden?
- Wofür soll das Taschengeld dienen (welche Einkäufe soll Ihr Kind davon tätigen)?
Eine Lösung?
Die eine Lösung, die für alle passt, die gibt es nicht. Auch nicht bei diesem Thema.
Jede Familie hat ein eigenes Konzept – und das ist völlig in Ordnung.
Verschiedene Banken haben das Thema Taschengeld aufgegriffen und Leitfäden dazu erstellt. Exemplarisch stelle ich den der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung:
https://finanzbildung.oenb.at/dam/jcr:8fdae14b-f554-469a-9a6a-75de079eb61a/OeNB-Taschengeldleitfaden-FINAL_2025_Digital.pdf
Grundsätzlich ist wichtig, dass Ihr Kind den Umgang mit Geld lernt. Dem Alter entsprechend.
Tauschen, aufheben, sparen gehört unbedingt dazu. Auf etwas hin zu warten, um sich dann einen Wunsch zu erfüllen.
Auch sollte das Taschengeld wirklich zur freien Verfügung Ihres Kindes sein.
Das ist genau Ihr Thema? Schauen wir gemeinsam genauer hin und suchen nach Möglichkeiten, die für Sie und Ihre Familie stimmig sind.
Ihre
Irina Langer