#26 Fragen & Antworten

Allgemeines

Wie läuft das Erstgespräch ab?

Im Erstgespräch lernen wir einander kennen. Das Wichtigste ist, dass Sie erzählen, was Sie erzählen wollen – Ihre Sorgen, Probleme, Ihr Anliegen, Ihr Thema. Ich notiere mir Eckdaten und frage nach, wenn etwas unklar ist. Wir besprechen Ihr Ziel und vereinbaren die weitere Vorgehensweise.

Damit Sie sich auf den Termin einstimmen können und das Administrative weniger Zeit in Anspruch nimmt, bekommen Sie im Vorfeld ein E-Mail von mir: Darin übermittle ich Ihnen Wichtiges zu unserer Zusammenarbeit, erste Anregungen sowie Affirmationen als Hilfe bis zum Termin.  

Es mögen die Personen mitkommen, die am Thema oder Anliegen beteiligt sind. Mir ist wichtig, alle Beteiligten zu hören. Gemeinsam besprechen wir dann die weitere Vorgehensweise.

Für das Erstgespräch reserviere ich einen Zeitraum von 2 Stunden, damit Sie alles in Ruhe erzählen können. Ich rechne immer den tatsächlichen Bedarf ab. Die weiteren Termine dauern in der Regel zwischen 1 und 1,5 Stunden.

Ja, ich arbeite auch online. Wichtig ist jedoch, dass wir den Termin für eine Zeit vereinbaren, in der Sie auch wirklich Ruhe haben.

Grundsätzlich vergebe ich Termine zeitnahe, innerhalb 1 Woche. Allerdings hängt es auch ein bissi von Ihrer zeitlichen Flexibilität ab. 

Für 1 Person:

  • 60 Minuten – € 95.- 
  • 90 Minuten – € 130.- 
  • 120 Minuten – € 165.-

Ab 2 Personen – Familie:

  • 60 Minuten – € 120.-
  • 90 Minuten – € 150.-
  • 120 Minuten – € 180.-

Da Veränderung Zeit braucht, gestalte ich gerne ein Paket für Sie oder vereinbare mit Ihnen einen längeren Termin, wenn Sie das möchten. Sprechen Sie mich darauf an.

Einzel-Supervision im Auftrag des Arbeitgebers:

  • 60 Minuten – € 120.-
  • 90 Minuten – € 150.-
  • 120 Minuten – € 180.-

Teamsupervision ab 2 Personen:

  • je 60 Minuten – € 150.-

Supervision ist aus meiner Sicht immer sinnvoll, denn es handelt sich um Sicherung der eigenen Arbeitsqualität. Es können Themen wie berufliche Veränderung, Fallreflexion, Konflikte und ein konstruktiver Umgang damit oder Herausforderungen mit der Gruppe oder einem bestimmten Kind ebenso wie Selbstfürsorge besprochen werden. 

Sie erhalten meine Honorarnote per E-Mail nach unserem Termin. Den Betrag überweisen Sie bitte binnen 7 Tagen. 

Wenn Sie einen Termin nicht wahrnehmen können, geben Sie bitte umgehend Bescheid – je früher umso besser. Denn so kann ich eventuell den Termin anderweitig vergeben. 

Verschwiegenheit bedeutet, dass ich keine Informationen an Dritte weitergebe. Egal, ob Sie als Familie, Einzelperson oder Team zu mir kommen. 

Der Zugang zu meiner Praxis ist nicht barrierefrei. Bitte sprechen Sie diesbezüglichen Bedarf bei der Kontaktaufnahme an, damit wir gemeinsam eine passende Lösung finden.

Erziehungsweise

(M)Ein Kind zeigt auffälliges Verhalten. Wann ist Ihre Unterstützung sinnvoll?

So bald wie möglich. Erfahrungsgemäß warten Sie eher lange, bevor Sie sich unterstützen lassen. Zu groß sind oft Gefühle wie Scham oder Angst vor Verurteilung. Sie müssen da nicht alleine durch! 
Wenn ein Kind auffälliges Verhalten zeigt, dann ist es immer ein Hinweis auf etwas – und das wird nicht ‚von alleine‘ anders.

Immer entlastend ist Raum für sich selbst, die eigenen Gedanken und Gefühle zu bekommen. Das auszusprechen schafft bereits eine erste Klarheit.
Dann schauen wir, welche kleinen Schritte und Möglichkeiten es für Sie gibt etwas zu verändern – stets für Sie stimmig und umsetzbar.

Ich höre Ihnen zu – denn es passiert immer wieder, dass Sie das, was aus der Betreuung erzählt wird, von Ihrem Kind gar nicht kennen. Das heißt, wir tasten uns an die verschiedenen Perspektiven heran und schauen, was Ihnen und Ihrem Kind Entlastung bringen könnte. 

Wir erforschen behutsam Ihren Stress und suchen gemeinsam nach kleinen Veränderungen die Entspannung bringen könnten.

Das kann ich nicht vorhersagen – das wäre unseriös. Veränderungen sind immer ein Prozess, der Zeit, Ihr Dranbleiben und Ihre Geduld braucht. Je länger die Situation schon besteht, desto mehr. Ich weiß allerdings auch, dass kleine Schritte schon wirken.

Grundsätzlich ist das Ziel meiner Begleitung, dass Sie sich sicher fühlen und für Anforderungen aus Ihrem Alltag Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung haben.
Die kindliche Entwicklung und damit Erziehung bzw. Kinderbetreuung ist jedoch ein Prozess – was sich auch darin zeigt, dass immer wieder neue Themen auftauchen können (jedoch nicht müssen). So kann es sein, dass Sie sich einmal wieder Unterstützung holen wollen.

Meine Arbeitsweise

Was bedeutet "systemische Aufstellung"?

Wir schauen uns an, wie das System (die Familie, die Gruppe, das Team) aus Ihrer Sicht zueinander steht und welche Veränderungen es wieder stimmig machen. Dafür arbeite ich mit Magneten, die auf einem Coachingboard ‚aufgestellt‘ (platziert) werden. 

Jedes Wort und jedes Thema wird in den Gedanken von Bildern begleitet. Etwa das Wort „Wald“ lässt unmittelbar ein Bild in Ihren Gedanken entstehen. Dieses Bild ist mit Gefühlen verbunden. Es ist hilfreich, sich der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst zu werden – nur so lässt sich etwas verändern.

Hinter jedem (!) Verhalten stehen Bedürfnisse, die wiederum Gefühle auslösen. Das Finden von den (möglichen) Bedürfnissen erleichtert den Umgang mit dem Verhalten. Denn jedes Verhalten hat einen Grund. 

Indem wir Schritt für Schritt die einzelnen Situationen durchgehen und versuchen, die Perspektive der Beteiligten einzunehmen. Das erleichtert Verständnis zu bekommen. So kann Druck aus den Situationen genommen werden.

Jede Familie, jeder Mensch, jedes Thema und jede Sorge ist höchst individuell. Dementsprechend geht es immer um das, was Sie und Ihre Familie brauchen. 

Das Wichtigste im Leben sind Beziehungen. Die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Kindern/Ihrem Kind ist durch die Art und Weise Ihres Miteinanders gekennzeichnet. Diese soll so sicher wie möglich sein – das bedeutet u.a. liebevoll, verlässlich und vorhersehbar. Keinesfalls ist damit perfekt gemeint.

Traumapädagogik ist die Pädagogik des sicheren Ortes. Zwar arbeite ich als Lebens- und Sozialberaterin nicht an einem Trauma. Als Traumapädagogin aber weiß ich um die Wichtigkeit von innerer und äußerer Sicherheit – die immer Ziel ist. Dies bedeutet für mich traumasensibel.

Für Sie sind noch Fragen offen? Schicken Sie mir diese, wenn Sie wollen, in einer E-Mail (Kontaktformular) und ich ergänze sie.

Wenn Sie mit mir arbeiten wollen, dann freue ich mich Sie ein Stück Ihres Weges zu begleiten.
Ihre
Irina Langer

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